Praxis für Homöopathie

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Bei der medizinischen Befundaufnahme (Anamnese) werden nach der Beschwerdeschilderung des Patienten seine Vorgeschichte, Familienerkrankungen, Impfungen, Operationen, sein soziales Umfeld, Medikamenteneinnahme etc. erhoben.

Je nach wissenschaftlichem Erkenntnisstand werden technische Untersuchungsmethoden wie bildgebende Verfahren, Blutanalysen etc. genutzt, um Normabweichungen vom Gesunden zu ermitteln.

Normen sind statistisch ermittelte Parameter, die aussagen, welche Werte für ein Kollektiv (ins unserem Fall der Menschen) durchschnittlich bzw. davon abweichend sind.

So gilt z.B. eine Körpertemperatur von 36 – 37 Grad als normal. Bei einer Temperatur über 38 Grad hingegen spricht man von Fieber. Erreicht das Fieber einen kritischen Bereich, wird nun versucht es durch ein fiebersenkendes Medikament zu begrenzen bzw. zu senken.

Geht die Erkrankung mit Schmerzen einher und der Lokalbefund ist erkennbar z.B. der Hals, erhält der Patient ein Medikament, das Halsschmerzen lindert.

Liegt dem Fieber ursächlich eine bakterielle Infektion zugrunde, wird über die Fiebersenkung hinaus ein Antibiotikum verordnet, um die Infektion einzugrenzen bzw. die Bakterien abzutöten.

Abgesehen von den Schmerzen in diesem Beispiel spielt bei der Arzneimittelfindung das individuelle Krankheitserleben des Patienten eine eher untergeordnete Rolle und ist nicht wahlanzeigend für die Auswahl des entsprechenden Medikaments.

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