Praxis für Homöopathie

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Häufig gestellte Fragen


Was ist eine Arzneimittellehre?

Eine homöopathische Arzneimittellehre (AML) ist ein Symptomenverzeichnis in der die Wirkung der Medikamente verzeichnet ist. Es gibt verschiedene Arten der Darstellung:

  1. Kurzgefasste AML geben eine Zusammenfassung der Wirkung der Medikamente. Sie eignen sich für das Studium oder um sich einen Überblick über ein Medikament zu verschaffen.
  2. Synthetische AML zitieren mehrere Autoren. Hierbei wird hinter jedem Symptom mit einem Kürzel der Autor erkennbar gemacht. Sie haben enzyklopädischen Charakter.
  3. Klinische AML versuchen einen Zusammenhang zwischen Symptomen eines Medikaments und klinischen Diagnosen herzustellen. Sie sind für die homöopathische Analyse kaum zu gebrauchen.
  4. Reine AML sind redaktionell bearbeitete Prüfungsprotokolle. Sie sind die wesentliche Referenz für die homöopathische Fallanalyse.


Was ist ein Repertorium?

Ein Repertorium ist ein ein Verzeichnis nach Symptomen hinter denen die in Frage kommenden Medikamente aufgeführt sind. Durch Kombination der Symptome werden die zur Verfügung stehenden Medikamente auf die auswahlfähigen Medikamente eingegrenzt.

Es gibt mehrere hundert solcher Repertorien, deren Anwendung nach unterschiedlichen Gesichtspunkten erfolgt.

Was versteht man unter homöopathischen Potenzen?

Homöopathische Medikamente werden nach den Vorschriften des homöopathischen Arzneibuchs (HAB) rhythmisch verdünnt und verschüttelt hergestellt. Jeden dieser Herstellungsschritte nennt man Potenz. Die wichtigsten Potenzen sind:

  1. Centisemalpotenzen (C) werden im Verdünnungsverhältnis 1:100 hergestellt.
  2. Dezimalpotenzen (D) werden im Verdünnungsverhältnis 1:10 hergestellt.
  3. Quinquaginta-Millesimal-Potenzen (Q) werden im Verdünnungsverhältnis 1:50.000 hergestellt.

Wieso erfahre ich hier nichts über Dr. Samuel Hahnemann?